Nach über einem halben Jahr intensiver Vorbereitung war es endlich so weit: Im heimischen Dojo fand der abschließende Teil der Winter-Dan-Prüfung 2025/26 statt. Sechs Judoka des ATSV hatten sich im Vorfeld akribisch auf diesen Tag vorbereitet. Neben dem regulären Techniktraining organisierten sie zusätzliche Lehrgänge und nutzten zahlreiche Wochenenden, um ihre Techniken weiter zu verfeinern und zu festigen.
Den Prüfungsteil der Wurftechniken hatten die angehenden Danträger*innen bereits im November erfolgreich absolviert. Am heutigen Prüfungstag standen nun die Katame-waza (Halte-, Hebel- und Würgetechniken) auf dem Programm sowie der für viele Judoka anspruchsvollste Teil der Schwarzgurtprüfung: die Nage-no-kata.
Die Nage-no-kata gilt als besondere Herausforderung, da sie ein tiefes Verständnis der grundlegenden Judoprinzipien erfordert. Jeder Schritt, jede Griffposition und jede Bewegung ist festgelegt und wird von den Prüfern genau beobachtet. Schon kleine Ungenauigkeiten können ins Gewicht fallen. Zudem verlangt die Kata ein hohes Maß an Konzentration, eine präzise Abstimmung mit dem Partner und die Fähigkeit, auch unter Prüfungsdruck ruhig und kontrolliert zu bleiben. Wer die Nage-no-kata sauber und überzeugend zeigt, beweist nicht nur technisches Können, sondern auch ein reifes, durchdachtes Judo.
Unsere Judoka präsentierten sich in allen Prüfungsteilen sehr souverän und erfüllten die hohen Anforderungen der Dan-Prüfung. Mit dieser starken Leistung haben sie sich den schwarzen Gürtel mehr als verdient. Der erste Dan ist im Leben eines Judoka ein großer persönlicher Meilenstein und für unseren Verein sind die sechs neuen Schwarzgurtträger*innen eine große Bereicherung.
Herzlichen Glückwusch an Aris, Jan, Marcel, Michael, Lennard und Pia!
